Wohnen
So zogen im
Februar 1997 die ersten acht Leute in ein Haus in Soest. Nach und nach
kamen weitere Leute aus den Projektzusammenhang und haben neue WGs gegründet.
Heute sind die Grenzen fließend geworden; es gibt drei WGs mit ca.
20 BewohnerInnen, die sich dem Projekt unterschiedlich verbunden fühlen.
Die WGs entscheiden eigenständig über neue MitbewohnerInnen und
ihr Wirtschaften. So hat die Wohngemeinschaft Feldmühle seit zweieinhalb
Jahren eine Bedürfnisökonomie mit gemeinsamer Kasse.
Betriebe,
Arbeit, Ausbildung
Unser erster
Betrieb ist der Bioladen "Lebensgarten", den wir Anfang 1998 übernahmen.
Mit vereinten Kräften haben wir dafür das Geld zusammen getragen,
eine GmbH gegründet und die neuen Räumlichkeiten eingerichtet.
Derzeit arbeitet
ein Team von fünf Personen aus dem Projekt selbstbestimmt und gleichberechtigt
im Laden. Es bemüht sich auch um die Fortentwicklung des Ladens, wie
den verstärkten Verkauf regionaler und fair gehandelter Produkte.
Weitere Menschen
im Soester Projekt sind noch in Ausbildung oder arbeiten an ihrer Diplomarbeit.
Initiativen
Unsere politischen
Aktivitäten sind breit gestreut. Durch unser Mitwirken sind in Soest
der "Tauschring", die "Kulturküche" und das "Umwelt und Initiativenhaus
Soest e.V." entstanden. Einige sind vor Ort im Programmkino, bei lokaler
Anti-Atom- und Antifaschismus-Arbeit aktiv oder arbeiten inhaltlich in
Foren der Lokalen Agenda Soest mit. Zum anderen sind einzelne in regionalen
oder überregionalen Projekten aktiv, wie der Mitorganisation des JUKß
(Jugendumwelt-Kongreß), des BÖT (studentisches Bundes-Öko-Treffen),
des King-Kong (Kinderkongreß), bei Raps&Rübe (mobiles Koch-Kollektiv),
von Anti-Atom-Arbeit, des ökologischen CaféFahrt und vieles
mehr.
Schließlich
haben wir einen kleinen Selbstversorgergarten, eine Fahrradwerkstatt und
bieten gelegentlich Seminare an.